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Rellinghauser Schüler entwickeln Visionen für Mehrzweckhalle


Schüler der Ardeyschule zeigen stolz die Modelle aus Pappe, die sie im Rahmen der Projekttage gebaut haben.



Die Schüler der Ardeyschule in Rellinghausen zeigen ihre Vorstellungen von einer neuen Mehrzweckhalle am Modell und hoffen auf die Umsetzung.
Im April hatte der Förderverein der Ardeyschule in Rellinghausen Architekten-Pläne für eine neue Mehrzweckhalle vorgestellt. Jetzt präsentierten die Grundschüler selbst gefertigte Modelle, die zeigen, wie sie sich eine solche Halle vorstellen und welche Details ihnen wichtig sind.
Damit bleibt das Thema weiter im Gespräch. Unterstützer hatte das Projekt in den vergangenen Monaten viele gefunden. Die Politiker der Bezirksvertretung II hatten auf ihrer letzten Sitzung einstimmig für den Antrag auf Errichtung einer Mehrzweckhalle auf dem Gelände der Ardeyschule gestimmt.
Bei der Versammlung im April favorisierten die Teilnehmer – Vertreter von Schule, Förderverein, Elternschaft und Politik – den Architektenvorschlag, der eine Mehrzweckhalle hinter dem Schulgebäude vorsieht. Der Neubau würde die alte Toilettenanlage dort ersetzen und nicht das historische Portal der Ardeyschule von 1827 verdecken.
Eine zweite Variante sieht einen von dem eigentlichen Schulgebäude losgelösten Bau vor der Schule, hin zur Oberstraße, vor. Dieser würde das Schulgebäude teils verdecken. Eine solche Halle müsste ein Stück in den Boden eingelassen und mit einem Aufzug versehen werden, was wegen des felsigen Untergrunds aufwendiger und damit wohl auch teurer als die andere Lösung wäre.
Die bisherigen Kostenschätzungen für die Halle liegen bei rund drei Millionen Euro.
Auch der Bürgerverein Rellinghausen-Stadtwald würde eine zügige Realisierung der Pläne begrüßen, so der Vorsitzender Johannes Stoll. „Die Grundschule ist für die Kinder schließlich der Einstieg in das Bildungssystem“, sagt Stoll. Auch Kulturdezernent Muchtar Al Ghusain habe bereits Interesse an dem Thema geäußert und wolle die Schule bei Gelegenheit besuchen, so Sven Milpauer, Schülervater, Hobbymodellbauer und Mitglied der Schulpflegschaft.
Mehrzweckhalle soll auch Vereinen und Gruppen aus Rellinghausen zur Verfügung stehen
Hintergrund der Diskussion ist, dass der Rellinghauser Grundschule Räumlichkeiten für Sport, Theater und Schulfeiern fehlen. Die Situation wird in Zukunft eher schlechter als besser, wenn die benachbarte evangelische Gemeinde im Laufe des Jahres in ihr neues Gemeindezentrum umzieht und sich damit kleiner setzt. Der Förderverein der Schule hatte deshalb vor gut anderthalb Jahren eine Machbarkeitsuntersuchung bei einem Bergerhauser Architektenbüro in Auftrag gegeben. Eine Mehrzweckhalle soll auch Vereinen und Gruppen aus dem Stadtteil zur Verfügung stehen.

Das Kunststoff-Modell der Mehrzweckhalle zeigt, dass sich die Schüler ein begrüntes Dach wünschen. 
Jetzt haben sich die Schüler an die Arbeit gemacht und im Rahmen von Projekttagen Modelle gefertigt, wie sie sich ihre neue Halle vorstellen. Unterstützt wurden sie dabei von Sven Milpauer. Entstanden sind im Rahmen von zwei Bastelvormittagen vier Modelle, drei kindliche aus bemalter Pappe und ein professionell gestaltetes aus Kunststoff im Maßstab 1:87. „Wir wollen die Modelle auf jeden Fall im Rahmen der Modellbauausstellung im Blücherturm am 12./13. Oktober und 19./20. Oktober zeigen“, sagt Sven Milpauer.
Jedes der 180 Grundschulkinder der Klassen eins bis vier habe einen Grundriss zur Bearbeitung bekommen, konnte seinen Entwurf einbringen. Begleitet wurde das Projekt von den Schülerreportern aus der dritten und vierten Klasse. Den Schülern sei eine umweltfreundliche Beleuchtung der Halle mit Solar-LEDs wichtig gewesen. „Die Schüler wünschen sich auf jeden Fall eine Dachbegrünung“, so Milpauer. Die meisten Aspekte, die die Kinder gern verwirklicht sehen wollen, seien durchaus realistisch. „Gewünscht wurde allerdings auch eine Tribüne, eine Discokugel und ein Pool“, sagt Milpauer. Das werde wohl eher Wunschdenken bleiben. „Dafür sind es Kinder, die ihrer Fantasie freien Lauf lassen.“
Der Förderverein der Ardeyschule will das Thema konsequent weiter verfolgen
Auch wenn noch unklar sei, ob und wann eine solche Mehrzweckhalle realisiert werden könne, hoffen alle Beteiligten, dass das Thema bei Stadt und Politik möglichst schnell auf die Tagesordnung kommt. Noch Ende Juni könnte der Unterausschuss Schulbau das Thema in nichtöffentlicher Sitzung beraten, so Sven Milpauer.

WAZ vom 19.06.2019 / Elli Schulz / Foto Uwe Möller